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Bericht unserer e-club Delegate auf der Zonta International Convention 2022

Vom 25 bis zum 28 Juni 2022 fand die Zonta International Convention in Hamburg statt, bei dem auch unsere Delegate und Präsidentin Birgit als "first timer" zum ersten Mal mit dabei war. Hier schildert sie ihre Eindrücke.

 

Neben lehrreichen Workshops, offiziellen Abstimmungen über Regularien und Positionen fand das Motto „Nachhaltigkeit“ während dieser Convention besondere Beachtung. Natürlich ist Nachhaltigkeit auch seit Birgits Präsidentinnenschaft von großer Wichtigkeit für den e-club. Nun wird Zonta International die Problematik des Klimawandels und des Umweltschutzes über die Aktionsreihe „Zonta says now!“ weltweit gezielt aufgreifen. Besonders in Australien und in Indien geht man mit dem Thema sehr engagiert um. Leitender Gedanke hierbei ist, eine bessere Welt für Frauen und Mädchen durch Klimaschutz zu schaffen. Einen bleibenden Eindruck hinterließ die Flaggenparade und die Volkskostüme aller Länder, in denen Zontaclubs vertreten sind, sowie ein Live-Beitrag einer jungen Frau, die trotz ihrer frühen Schwangerschaft und durch die Unterstützung des Zonta International Projekts "Ending Child Marriage" weiterhin eine Schule besuchen kann.



Durch unser Clubmitglied Ille wurde außerdem ein Mittagstisch für alle bei der Convention anwesende e-club Mitglieder und Delegates organisiert. Es war toll, sich so besser und vor allem persönlich kennen zu lernen.


Ein wichtiger Punkt, der während der Convention ebenfalls behandelt wurde, war die von Zonta International vorgeschlagene Umbenennung aller e-clubs in den Bylaws, durch die der zusätzliche Buchstabe „e“ wegfallen würde und die Definition eines Zonta Clubs sich an der geografischen Ausbreitung eines Zonta Clubs orientiert.

Diese Umbenennung staß auf viel Unverständnis bei den e-clubs weltweit. Unter Anleitung von Julia Nolte, Präsidentin des e-clubs Germany, wurde eine Delegationsgruppe zusammengetrommelt, die Argumente gegen diese Änderung der Bylaws während der Convention vorbrachte. So argumentierten sie, dass nicht ersichtlich wird, wie die bereits bestehenden e-clubs fortan heißen würden, denn viele e-Clubs sind nicht geografisch begrenzt und so führt das Weglassen des Buchstabens „e“ zu verwirrenden oder irreführenden Namen. Mit der Namensänderung kommen zudem dringende und aufwendige administrative Konsequenzen auf die e-clubs zu, die finanziell auch kaum stemmbar sind. Der Buchstabe „e“ zeigt an, dass ein Zonta-Club seine Events und das Clubbusiness„elektronisch“ abwickelt. Das „e“ ist also nicht nur ein Buchstabe im Clubnamen, sondern steht für das Konzept des Clubs und die Art und Weise, wie wir uns für gemeinsamen Ziele im Namen von Zonta International einsetzen. Der Buchstabe „e“ ist außerdem hilfreich, um sich mit anderen e-Clubs zu koordinieren, zum Beispiel für den Austausch von Ideen über virtuelle Fundraising-Bemühungen. Der Buchstabe „e“ ist ebenso für Rekrutierungszwecke hilfreich, da er signalisiert, dass eine Mitgliedschaft virtuell abgehalten werden kann und nicht beispielsweise auf eine bestimmte Stadt beschränkt ist. Auch wenn alle Clubs, einschließlich der regulären Clubs, wählen können, sich online zu treffen, existieren reguläre Clubs in einer bestimmten Stadt und beteiligen sich regelmäßig an Aktivitäten, die auf spezifische Regionen beschränkt sind. Ein e-club hat deswegen eine besondere Daseinsberechtigung als ein wichtiges Kommunikationsmittel zu jüngeren und mobilen Frauen.

All diese klugen Argumente führten dazu, dass die Namensänderung nicht durchgeführt wird und wir als e-clubs unseren e-club Namen und Daseinsberechtigung in der Zontawelt beibehalten. Vielen Dank an alle, die sich dafür während der Convention und im Vorfeld eingesetzt haben!




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